Neuordnung 1815: Die langen Schatten des Krieges und eine offene Zukunft

24.​09.​2026 von Uhr

Das Jahr 1815 ist gemeinhin mit dem Wiener Kongress und dem Beginn der Restauration verbunden. Der Historiker Jonas Wernz (Universität zu Köln) nähert sich dieser Zeit unmittelbar nach dem Ende der Napoleonischen Kriege dagegen aus der Perspektive der bürgerlichen Zeitgenossen. Er zeigt, wie sich in der Zivilgesellschaft eigene Vorstellungen darüber entwickelten, wie die deutsche Staatenwelt zukünftig politisch geordnet und der wirtschaftliche Wiederaufbau gestaltet werden sollten, wie die schwierigen Lebensumstände der Bevölkerung erleichtert und Kriege verhindert werden könnten. 1815 wird damit zur Chiffre, mit der ein Moment offener Zukünfte beschrieben wird. Der Eintritt ist frei.

 
Mittelalterliche Stadt an einem Fluss, Gemälde von Karl Friedrich Schinkel, 1815, Alte Nationalgalerie Berlin. Schinkel zeigt das deutsche Mittelalter als historisches Fundament einer gesellschaftlichen Erneuerung nach den Napoleonischen Kriegen. © Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Andres Kilger (CC BY-NC-SA)
Mittelalterliche Stadt an einem Fluss, Gemälde von Karl Friedrich Schinkel, 1815, Alte Nationalgalerie Berlin. Schinkel zeigt das deutsche Mittelalter als historisches Fundament einer gesellschaftlichen Erneuerung nach den Napoleonischen Kriegen. © Alte Nationalgalerie, Staatliche Museen zu Berlin / Andres Kilger (CC BY-NC-SA)

 

Veranstaltungsort

Bismarck-Museum in Schönhausen

 

Veranstalter

Otto-von-Bismarck-Stiftung

 
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